Stoßen Sie auf Fehler wie „EXE-Datei funktioniert nicht“? Wenn ja, ist dieser MiniTool-Beitrag genau das Richtige für Sie. Hier werden mehrere Lösungen für diesen Fehler vorgestellt. Sie können beispielsweise den PC neu starten, die App als Administrator ausführen, die DEP-Einstellungen anpassen, ein neues Benutzerkonto erstellen usw.
Fehler: EXE-Datei funktioniert nicht mehr
.exe ist die Abkürzung fürexecutable file (ausführbare Datei), ein Dateityp im Windows-System, der installierte Programme oder Anwendungen kennzeichnet.Wenn Sie darauf doppelklicken, wird die Datei automatisch ausgeführt.
Jede Windows-Anwendung, jedes installierte Programm und jedes heruntergeladene Spiel verfügt über eine .exe-Komponente, die als Hauptprogrammdatei dient. Wenn ein Programm nicht mehr ausgeführt wird oder sich plötzlich schließt, erhalten Sie möglicherweise eine Fehlermeldung „.exe funktioniert nicht mehr“.
Dieser EXE-Fehler kann aus zahlreichen Gründen auftreten. Im Folgenden werden einige häufige Gründe aufgeführt:
- Malware-Angriffe
- Beschädigte Systemdateien
- Probleme mit Kompatibilitätsdateien
- Probleme mit temporären Dateien
- Veraltete Treiber
- …
Zum Glück können Sie die folgenden Maßnahmen ergreifen, um diesen Fehler „.exe funktioniert nicht mehr“ zu diagnostizieren und zu beheben.
So beheben Sie: EXE-Datei funktioniert nicht unter Windows 10/11
Lösung 1. Fehlerhafte Programme oder den PC neu starten
Unzureichende Systemressourcen können möglicherweise zum Problem „EXE-Datei wird nicht ausgeführt“ führen. Sie können alle im Hintergrund ausgeführten Prozesse schließen, um mehr Ressourcen freizugeben, und danach die fehlerhafte Software erneut starten. So geht’s:
Schritt 1. Drücken Sie Strg + Alt + Entf und wählen Sie Task-Manager.
Schritt 2. Klicken Sie unter der Registerkarte Prozesse auf die im Hintergrund laufenden Programme und dann auf Task beenden, um sie nacheinander zu schließen, einschließlich der problematischen Anwendung.

Schritt 3. Öffnen Sie die betreffende Anwendung erneut und prüfen Sie, ob die Fehlermeldung weiterhin erscheint. Wenn ja, können Sie versuchen, Ihren PC und die Anwendung neu zu starten.
Lösung 2. Programme im Kompatibilitätsmodus ausführen
Einige Programme wurden ursprünglich für ältere Windows-Versionen entwickelt und funktionieren vielleicht unter der neuesten Windows-Version nicht ordnungsgemäß. In diesem Fall können Sie eine bestimmte Version des Windows-Systems auswählen, um das Programm auszuführen.
So führen Sie ein Programm im Kompatibilitätsmodus aus:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol des Programms und wählen Sie Eigenschaften im Kontextmenü aus.
- Gehen Sie zur Registerkarte Kompatibilität > aktivieren Sie die Option Programm im Kompatibilitätsmodus ausführen für > wählen Sie eine passende Version aus dem Dropdown-Menü > klicken Sie auf OK.

Nun können Sie die problematische Anwendung öffnen, um zu prüfen, ob sie richtig funktioniert.
Lösung 3. Programme als Administrator ausführen
Sie können auch versuchen, die betroffenen Programme mit Administratorrechten auszuführen. Auf diese Weise können diese Programme besondere Berechtigungen erhalten und ohne weitere Einschränkungen besser funktionieren und schneller reagieren.
Hier ist die Anleitung zum Ausführen eines Programms als Administrator:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol des Zielprogramms und wählen Sie Eigenschaften.
- Wechseln Sie zur Registerkarte Kompatibilität > aktivieren Sie unter Einstellungen die Option Programm als Administrator ausführen.
- Speichern Sie dann die Änderungen, indem Sie auf die Schaltfläche OK klicken.

Anschließend öffnen Sie das Programm und prüfen Sie, ob es einwandfrei funktioniert.
Lösung 4. Einstellungen für die Datenausführungsverhinderung konfigurieren
Die Datenausführungsverhinderung (DEP) kann Ihren Computer vor Viren und anderen Sicherheitsbedrohungen schützen. Sie kann jedoch auch die Ursache dafür sein, dass ausführbare Dateien nicht ordnungsgemäß funktionieren. In diesem Fall müssen Sie die DEP-Einstellungen manuell ändern.
Hier sind die Schritte:
Schritt 1. Geben Sie in die Suchleiste Systemsteuerung ein und drücken Sie die Eingabetaste.
Schritt 2. Wählen Sie im Dropdown-Menü Anzeige die Option Kategorie aus > klicken Sie auf System und Sicherheit > System.
Schritt 3. Scrollen Sie im rechten Bereich nach unten und klicken Sie auf Erweiterte Systemeinstellungen.

Schritt 4. Daraufhin wird das Fenster Systemeigenschaften geöffnet. Klicken Sie dort oben auf Erweitert und anschließend unter Leistung auf Einstellungen.
Schritt 5. Navigieren Sie im Fenster Leistungsoptionen zur Registerkarte Datenausführungsverhinderung > aktivieren Sie die Option Datenausführungsverhinderung nur für erforderliche Windows-Programme und -Dienste einschalten > speichern Sie die Änderungen mit OK.

Nun sollte der Fehler „EXE-Datei lässt sich nicht öffnen“ verschwunden sein.
Lösung 5. Temporäre Dateien löschen
In einigen Fällen, wenn der Computer plötzlich neu startet oder sich ein Programm unerwartet schließt, können temporäre Dateien noch im System verbleiben und Speicherplatz belegen.
Beim Ausführen einer EXE-Datei versucht das System vielleicht, auf bestimmte Ressourcen oder Pfade zuzugreifen, die bereits von temporären Dateien belegt sind. Dies kann dazu führen, dass das Programm nicht korrekt startet oder der Fehler „EXE-Datei funktioniert nicht mehr“ auftritt.
Deshalb ist das Löschen temporärer Dateien notwendig. Hier ist die Anleitung:
- Drücken Sie Win + I, um die Einstellungen zu öffnen.
- Gehen Sie zu System > Speicher und warten Sie geduldig, bis das System die Speichernutzung erkannt hat.
- Klicken Sie anschließend auf Temporäre Dateien. Daraufhin wird eine Liste der Dateien angezeigt, die Sie löschen können.
- Wählen Sie die zu löschenden Elemente aus und klicken Sie auf Dateien entfernen.

Starten Sie nach dem Löschen den PC und führen Sie das Programm erneut aus. Der Fehler „EXE-Datei reagiert nicht“ tritt dann nicht mehr auf.
Lösung 6. Auf Malware oder Viren prüfen
Malware oder Viren auf dem PC können gelegentlich das Problem „Eine ausführbare Datei funktioniert nicht“ verursachen. In diesem Fall sollten Sie eine vollständige Systemüberprüfung durchführen. Verwenden Sie die Antivirensoftware, um Malware und Viren zu erkennen und zu entfernen, die dieses Problem verursachen kann.
Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie mit der Windows-Sicherheit einen Virenscan durchführen können:
Geben Sie in das Suchfeld Viren- & Bedrohungsschutz ein und drücken Sie die Eingabetaste.
Klicken Sie im neuen Fenster auf Scanoptionen > aktivieren Sie Vollständige Überprüfung > klicken Sie auf Jetzt überprüfen, um den Prozess zu starten.

Lösung 7. SFC und DISM ausführen
Der Fehler „EXE-Datei funktioniert nicht“ kann auf beschädigte oder fehlende Systemdateien zurückzuführen sein.
Sie können das Dienstprogramm System File Checker (SFC) verwenden, um diese Dateien zu überprüfen und zu reparieren. Nach der Ausführung des SFC-Befehls können Sie auch das Tool Deployment Image Servicing and Management (DISM) ausführen, um das Windows-Image zu reparieren.
Folgen Sie diesen Schritten
- Führen Sie zunächst die Eingabeaufforderung als Administrator aus.
- Geben Sie sfc /scannow in der Eingabeaufforderung ein und drücken Sie die Eingabetaste.
- Nach dem SFC-Scan kopieren Sie den folgenden Befehl in das Befehlsfenster und drücken Sie die Eingabetaste.
DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth

Warten Sie, bis der Scan abgeschlossen ist, und starten Sie dann Ihren PC neu.
Lösung 8. Treiber aktualisieren
Die Treiber gewährleisten den ordnungsgemäßen Betrieb des Computers und ermöglichen eine effektive Kommunikation zwischen Hardware und Software. Veraltete Treiber können jedoch verschiedene Probleme auslösen, darunter das Problem „Eine ausführbare Datei reagiert nicht“.
In diesem Fall ist es an der Zeit, den Grafiktreiber Ihres PCs zu überprüfen und zu aktualisieren. Im Folgenden finden Sie die Anweisungen:
Schritt 1. Drücken Sie Win + X, um das Power-User-Menü aufzurufen und wählen Sie den Geräte-Manager aus.
Schritt 2. Erweitern Sie die Kategorie Grafikkarten > klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihren Treiber > wählen Sie Treiber aktualisieren.
Schritt 3. Klicken Sie im Popup-Fenster auf Automatisch nach Treibern suchen und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Aktualisierung abzuschließen.

Schritt 4. Starten Sie Ihren Computer neu und prüfen Sie anschließend, ob das Programm mit dem EXE-Fehler nun korrekt ausgeführt wird.
Lösung 9. Registrierung ändern
Falsche Einstellungen in der Windows-Registrierung können das Öffnen von EXE-Dateien verhindern. Um das Problem „EXE-Datei lässt sich nicht öffnen“ zu beheben, können Sie versuchen, die Registrierung zu ändern. So geht’s
Schritt 1. Öffnen Sie das Dialogfeld Ausführen, indem Sie Win + R drücken.
Schritt 2. Geben Sie regedit ein und drücken Sie die Eingabetaste, um den Registrierungs-Editor zu öffnen.
Schritt 3. Navigieren Sie zu diesem Pfad: HKEY_CLASSES_ROOT\exefile\shell\open\command.
Schritt 4. Doppelklicken Sie im rechten Bereich auf (Standard) > ändern Sie den Wert in “%1” %* > klicken Sie auf OK.

Schritt 5. Schließen Sie den Registrierungs-Editor und starten Sie Ihren Computer neu.
Lösung 10. Neues Benutzerkonto erstellen
Das Problem „EXE-Datei lässt sich nicht öffnen“ kann mit Ihrem Benutzerprofil zusammenhängen, z. B. mit fehlerhaften Kontoinformationen, ungewöhnlichen Berechtigungseinstellungen oder verlorenen Personalisierungskonfigurationen. In solchen Fällen kann das Erstellen eines neuen Benutzerkontos eine effektive Lösung sein.
So erstellen Sie ein neues Benutzerkonto unter Windows 10/11:
Schritt 1. Öffnen Sie die Einstellungen über das Suchfeld.
Schritt 2. Navigieren Sie zu Konten > Familie & andere Benutzer.
Schritt 3. Klicken Sie unter Andere Benutzer auf Diesem PC eine andere Person hinzufügen.

Schritt 4. Schließen Sie die Kontoerstellung gemäß den Anweisungen auf dem Bildschirm ab.
Nachdem Sie ein neues Benutzerkonto hinzugefügt haben, melden Sie sich bei diesem Konto an und überprüfen Sie, ob die ausführbare Datei korrekt ausgeführt werden kann. Falls ja, können Sie dieses Konto als Administratorkonto festlegen und alle Ihre Dateien dorthin übertragen.
Lösung 11. Software neu installieren
Wenn keine der oben genannten Lösungen hilft, können Sie die Deinstallation der problematischen Anwendung in Betracht ziehen. Vergessen Sie nicht, verbleibende Dateien zu löschen.
Hier ist die Anleitung:
Schritt 1. Drücken Sie Win + R, geben Sie appwiz.cpl ein und klicken Sie auf OK, um das Fenster Programme und Features aufzurufen.
Schritt 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das fehlerhafte Programm > wählen Sie Deinstallieren aus> folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Deinstallation abzuschließen.
Schritt 3. Geben Sie anschließend %appdata% in das Dialogfeld Ausführen ein und drücken Sie die Eingabetaste.

Schritt 4. Löschen Sie den Ordner, der zu dem betreffenden Programm gehört.
Schritt 5. Laden Sie die neueste Version des Programms von der offiziellen Website herunter und installieren Sie sie erneut.
Bonus-Tipp: Sichern Sie das System mit MiniTool ShadowMaker
Nun sollten Sie bereits den Fehler „Eine ausführbare Datei funktioniert nicht“ behoben haben. Außerdem sollten Sie beachten, dass beschädigte Systemdateien sowie Malware und Viren die Systemabstürze verursachen. Daher ist es ratsam, Ihr System zu sichern.
Wenn es um die Systemsicherung geht, ist eine praktische Backup-Software wie MiniTool ShadowMaker erforderlich. Diese Software eignet sich sowohl für erfahrene Benutzer als auch für Neulinge.
Diese Backup-Software unterstützt das Sichern verschiedener Elemente, darunter wichtige Dateien, das Betriebssystem, ausgewählte Partitionen und Datenträger. Mit den Backups können Sie Ihren PC im Falle von Festplattenausfällen, Systemabstürzen, Vireninfektionen, BSOD-Fehlern usw. mühelos wiederherstellen.
Neben der Sicherungsfunktion unterstützt MiniTool ShadowMaker die Einweg-Synchronisierung und das Klonen von Datenträgern, sodass Sie Windows von einer HDD auf eine SSD migrieren und eine SSD auf eine größere SSD klonen können.
Gehen Sie einfach wie folgt vor, um Ihr System mit MiniTool ShadowMaker zu sichern:
Schritt 1. Klicken Sie auf die untenstehende Schaltfläche, um MiniTool ShadowMaker herunterzuladen und zu installieren. Starten Sie diese Freeware und klicken Sie auf Testversion beibehalten, um zur Hauptoberfläche zu gelangen.
MiniTool ShadowMaker TrialKlicken zum Download100%Sauber & Sicher
Schritt 2. Auf der Seite Sichern legen Sie die Sicherungsquelle unter QUELLE fest. Die Systempartitionen sind standardmäßig ausgewählt.
Klicken Sie danach auf ZIEL, um auszuwählen, wo das Sicherungsabbild gespeichert werden soll.

Schritt 3. Klicken Sie unten rechts auf Jetzt sichern, um die Sicherung zu starten.

Schlusswort
Funktioniert .exe nicht mehr? In diesem Leitfaden wird Schritt für Schritt gezeigt, wie Sie dieses Problem beheben können. Probieren Sie nacheinander die oben genannten effektiven Lösungen aus. Außerdem ist es ratsam, das Windows-System mit MiniTool ShadowMaker zu sichern.
Wenn Sie Fragen oder Vorschläge zu MiniTool ShadowMaker haben, kontaktieren Sie uns bitte unter [email protected]. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!
EXE-Datei funktioniert nicht mehr – FAQ
2. Führen Sie einen SFC-Scan durch.
3. Verwenden Sie Windows PowerShell.
4. Ändern Sie die Explorer-Optionen.
5. Aktualisieren Sie die Gerätetreiber.
2. Beschädigte Treiber
3. Überhitzung
4. Unzureichender Arbeitsspeicher (RAM)
5. BIOS-Einstellungen
6. Fehlerhafte externe Geräte
7. Viren
8. Beschädigte oder fehlende Systemdateien
9. Softwarefehler
2. Halten Sie Ihr System auf dem neuesten Stand.
3. Suchen Sie nach Schadprogrammen.
4. Überprüfen Sie die Tastatur.
5. Führen Sie einen sauberen Neustart durch.
2. Aktualisieren Sie die Gerätetreiber.
3. Reparieren Sie beschädigte Systemdateien.
4. Überprüfen Sie den Arbeitsspeicher.
5. Verwenden Sie die Programmkompatibilitäts-Problembehandlung.
6. Führen Sie einen Virenscan durch.