Erhalten Sie unter Windows 11 oder Windows 10 den Bluescreen mit dem Stopcode DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION (0xE6)? Der Fehler weist häufig auf ein Problem mit einem Treiber, dem Driver Verifier oder einer inkompatiblen Hardware- bzw. Firmware-Konfiguration hin. In diesem Artikel von MiniTool erfahren Sie, wie Sie DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION unter Windows 11/10 beheben können. Beginnen Sie mit den schnellsten und risikoärmsten Lösungen und arbeiten Sie sich anschließend zu den weiterführenden Maßnahmen vor.

Kurzantwort: Was tun bei DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION?

Wenn Windows wegen DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION (0xE6) abstürzt, gehen Sie am besten in dieser Reihenfolge vor:

ReihenfolgeLösungWann sinnvoll?
1Driver Verifier deaktivierenWenn Driver Verifier aktiviert wurde oder der Fehler danach auftritt
2Problematische Treiber aktualisieren oder zurücksetzenNach Treiber- oder Windows-Updates
3Kürzlich installierte Software entfernenWenn der Fehler nach einer neuen Anwendung auftritt
4SFC und DISM ausführenBei möglichen beschädigten Windows-Systemdateien
5Systemwiederherstellung verwendenWenn ein geeigneter Wiederherstellungspunkt vorhanden ist
6Hardware und RAM prüfenBei wiederkehrenden Abstürzen ohne eindeutige Softwareursache
7SSD-Firmware prüfenBei bekannten Firmwareproblemen des Laufwerks
8Kernel-DMA-Schutz überprüfenNur bei passenden DMA-/IOMMU-Problemen
9BIOS aktualisierenBei möglichen Kompatibilitäts- oder Firmwareproblemen
10Windows zurücksetzen oder neu installierenWenn keine andere Lösung funktioniert

Wenn Sie nicht mehr normal in Windows starten können, versuchen Sie zunächst den abgesicherten Modus. Sichern Sie wichtige Dateien möglichst vor Reparaturmaßnahmen, insbesondere vor BIOS-/Firmware-Updates oder einer Windows-Zurücksetzung.

Vor der Fehlerbehebung: Wichtige Dateien sichern

Ein Bluescreen kann wiederholt auftreten und im schlimmsten Fall zu Datenverlust führen. Sichern Sie deshalb wichtige Dokumente, Fotos und andere persönliche Dateien, bevor Sie umfangreichere Reparaturmaßnahmen durchführen.

Wenn Windows nicht mehr normal startet, können Sie beispielsweise eine bootfähige Wiederherstellungsumgebung verwenden, um wichtige Dateien auf ein externes Laufwerk zu kopieren.

MiniTool ShadowMaker kann für die Sicherung von Dateien, Ordnern, Partitionen und Systemen verwendet werden. Mit einem bootfähigen Medium lässt sich die Sicherung auch dann durchführen, wenn Windows nicht mehr normal startet.

MiniTool ShadowMaker TrialKlicken zum Download100%Sauber & Sicher

Schritt 1. Starten Sie MiniTool ShadowMaker auf einem funktionierenden PC und registrieren Sie das Programm mit einem Lizenzschlüssel.

Schritt 2. Wechseln Sie zur Seite Tools und klicken Sie auf Media Builder. Folgen Sie anschließend den Anweisungen, um ein bootfähiges USB-Laufwerk oder eine bootfähige CD/DVD zu erstellen.

Auswahl der Funktion Media Builder in MiniTool ShaodwMaker.

Schritt 3. Schließen Sie danach eine externe Festplatte an den nicht bootfähigen PC an, um die Sicherung dort zu speichern.

Schritt 4. Starten Sie das System neu, drücken Sie F2, Entf oder die entsprechende Taste, um das BIOS-Menü zu öffnen. Dort können Sie die Startreihenfolge ändern, um den problematischen PC vom bootfähigen Medium zu starten.

Schritt 5. Öffnen Sie die bootfähige Version von MiniTool ShadowMaker in der Wiederherstellungsumgebung.

Schritt 6. Klicken Sie unter Sichern auf QUELLE > Ordner und Dateien, wählen Sie die zu sichernden Dateien aus und bestätigen Sie die Auswahl mit OK.

Hervorhebung der Option Ordner und Dateien in MiniTool ShadowMaker Bootfähig.

Schritt 7. Wählen Sie unter ZIEL die externe Festplatte als Speicherort für die Sicherung aus.

Schritt 8. Starten Sie die Datensicherung, indem Sie auf Jetzt sichern klicken

Nachdem Ihre Daten gesichert sind, können Sie mit der Fehlerbehebung beginnen. 

Wie kann man Daten sichern, ohne Windows zu booten? [Einfache Methoden]
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Wie behebt man den Windows-Stopcode DRIVER VERIFIER DMA VIOLATION unter Windows 11/10

Um den Bluescreen-Fehler DRIVER VERIFIER DMA VIOLATION zu beheben, können Sie einige effektive Maßnahmen ergreifen, darunter das Deaktivieren des Driver Verifier, das Aktualisieren von Treibern, das Deinstallieren neu installierter Software sowie das Reparieren beschädigter Systemdateien. Falls der BSOD-Fehler weiterhin besteht, sollten Sie zusätzlich Hardwarefehler prüfen oder Windows neu installieren.

Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie den Bluescreen-Fehler DRIVER VERIFIER DMA VIOLATION beheben können.

Tipp:
Wenn Sie aufgrund einer BSOD-Schleife nicht normal in Windows starten können, versuchen Sie zunächst, den abgesicherten Modus zu starten. Dadurch wird das System mit einer minimalen Anzahl an Treibern und Diensten geladen und Sie können grundlegende Fehlerbehebungen durchführen.

#1. Treiberüberprüfung deaktivieren

Die Treiberüberprüfung (Driver Verifier) ist ein integriertes Windows-Tool, das Treiber überwacht und Belastungstests durchführt, um fehlerhaftes Verhalten zu erkennen.

Laut Microsoft sollte dieses Tool nur auf Test- und Entwicklungsrechnern verwendet werden, nicht auf einem Produktivsystem. Andernfalls kann es zu Systemabstürzen kommen, selbst wenn der Treiber nicht tatsächlich beschädigt ist.

Durch das Deaktivieren der Treiberüberprüfung kann der BSOD-Fehler DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION möglicherweise behoben werden.

Schritt 1. Geben Sie cmd in das Suchfeld ein und wählen Sie Als Administrator ausführen.

Schritt 2. Führen Sie den Befehl verifier /reset aus.

Ein Screenshot zum Ausführen des Befehls verifier /reset.

Schritt 3. Überprüfen Sie die Meldungen nach der Ausführung des Befehls:

  • Der Vorgang wurde erfolgreich abgeschlossen: Das Tool wurde deaktiviert. Starten Sie das System neu und prüfen Sie, ob der Windows-Stopcode weiterhin erscheint.
  • Es wurden keine Einstellungen geändert: Dies bedeutet, dass die Treiberüberprüfung nicht aktiv war und nicht die Ursache für den Bluescreen-Fehler DRIVER VERIFIER DMA VIOLATION ist. Versuchen Sie in diesem Fall die weiteren Methoden unten.
Tipp:
Alternativ können Sie das Dialogfeld Ausführen öffnen, den Befehlverifier.exe eingeben und aufOK klicken, um den Treiberüberprüfungs-Manager zu öffnen. Markieren Sie anschließend die Option Vorhandene Einstellungen löschen und klicken Sie auf Fertig stellen >Ja, um alle Einstellungen zu entfernen und das Programm zu beenden.

#2. Problematische Treiber aktualisieren oder zurücksetzen

Wie bereits erwähnt, steht der Windows-Stopcode DRIVER VERIFIER DMA VIOLATION in direktem Zusammenhang mit Treibern. Diese können veraltet oder inkompatibel sein. Stellen Sie daher sicher, dass die Treiber aktuell sind.

Treiber aktualisieren

Schritt 1. Drücken Sie Win + X, um das Power-User-Menü zu öffnen, und wählen Sie den Geräte-Manager.

Schritt 2. Suchen Sie nach Geräten mit einem Ausrufezeichen oder einem gelben Dreieck. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Gerät und wählen Sie Treiber aktualisieren.

Schritt 3. Klicken Sie im Popup-Fenster auf Automatisch nach Treibern suchen, um die Aktualisierung zu starten.

Markierung der Option Automatisch nach Treibern suchen.
Tipp:
Sie können auch die Website des Treiberherstellers besuchen, um den neuesten Treiber herunterzuladen und manuell zu installieren.

Starten Sie danach den Computer neu und prüfen Sie, ob die BSOD-Schleife behoben ist.

Falls nicht, versuchen Sie, den Treiber zurückzusetzen. Wenn der Fehler nach einem Treiberupdate aufgetreten ist, kann die neue Version die Ursache sein.

Treiber zurücksetzen

Schritt 1. Öffnen Sie den Geräte-Manager, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das problematische Gerät und wählen Sie Eigenschaften aus.

Schritt 2. Wechseln Sie zur Registerkarte Treiber und klicken Sie auf Vorheriger Treiber, und folgen Sie den Anweisungen, um den Vorgang abzuschließen.

#3. Neu installierte Software deinstallieren

Der DMA-BSOD-Fehler kann während des Systemstarts auftreten, nachdem Sie neue Software installiert haben. In diesem Fall kann das Deinstallieren der Software eine effektive Lösung sein.

So deinstallieren Sie Software unter Windows:

Schritt 1. Öffnen Sie die Systemsteuerung über die Suche und wählen Sie Kategorie im Menü Anzeige aus.

Schritt 2. Klicken Sie auf Programm deinstallieren unter Programme.

Markierung von Programm deinstallieren in der Systemsteuerung.

Schritt 3. Klicken Sie in der Liste mit der rechten Maustaste auf das kürzlich installierte Programm und wählen Sie Deinstallieren.

Tipp:
Außerdem lassen sich Programme auch über die Einstellungen, die Eingabeaufforderung oder Drittanbieter-Tools entfernen. Die detaillierten Schritte finden Sie in diesem Artikel: Effektive Methoden zum Deinstallieren von Programmen.

#4. SFC- und DISM-Scans ausführen

Manchmal verhindern beschädigte Systemdateien, dass ein Treiber eine gültige DMA-Operation korrekt ausführt. Dies kann zum Windows-Stopcode DRIVER VERIFIER DMA VIOLATION führen. Daher können Sie das Ausführen von SFC- und DISM-Scans in Betracht ziehen, um beschädigte Dateien zu erkennen und zu reparieren.

Folgen Sie dieser Anleitung:

Schritt 1. In Windows 11/10 starten Sie über die Suche die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten im abgesicherten Modus.

Schritt 2. Geben Sie den Befehl sfc /scannow ein und drücken Sie die Eingabetaste, um den Scan zu starten.

Der Scan überprüft die Integrität der Windows-Systemdateien, indem diese mit einer zwischengespeicherten Kopie verglichen werden. Gefundene Beschädigungen werden automatisch repariert.

Schritt 3. Führen Sie anschließend einen DISM-Scan aus, indem Sie den Befehl DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth ausführen.

Beim DISM-Scan wird das Windows-Image auf Beschädigungen überprüft und fehlende oder defekte Dateien wiederhergestellt. Dieser Vorgang dauert mehrere Minuten.

Starten Sie den Computer nach Abschluss neu und prüfen Sie, ob diese Methode den Bluescreen-Fehler DRIVER VERIFIER DMA VIOLATION beheben konnte.

#5. Systemwiederherstellung durchführen

Windows erstellt automatisch Wiederherstellungspunkte vor der Installation von Updates, Programmen oder Treibern sowie in regelmäßigen Abständen. Überprüfen Sie, ob ein Wiederherstellungspunkt vorhanden ist, mit dem Sie den PC auf einen Zustand vor dem Auftreten des BSOD-Fehlers zurücksetzen können. So geht’s:

Schritt 1. Drücken Sie Win + R, geben Sie rstrui.exe ein und klicken Sie auf OK.

Schritt 2. Klicken Sie im geöffneten Fenster Systemwiederherstellung auf Weiter.

Schritt 3. Überprüfen Sie das Datum und die Uhrzeit und wählen Sie einen passenden Wiederherstellungspunkt aus der Liste aus.

Schritt 4. Klicken Sie auf Fertig stellen > Ja, um die Systemwiederherstellung zu starten.

Ein Screenshot zum Start einer Systemwiederherstellung.
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#6. SSD-Firmware aktualisieren

Eine veraltete Firmware kann ebenfalls den Bluescreen-Fehler DRIVER VERIFIER DMA VIOLATION unter Windows 11/10 verursachen. Wenn Sie eine SSD als Hauptlaufwerk verwenden, wird empfohlen, die SSD-Firmware zu aktualisieren.

Warnung:
Das Aktualisieren der SSD-Firmware birgt das Risiko von Datenverlust oder Beschädigung des Laufwerks. Seien Sie besonders vorsichtig. Sie können außerdem Ihre Daten vorher sichern. Für eine Datensicherung können Sie MiniTool ShadowMaker verwenden.

Folgen Sie den Schritten:

Schritt 1. Ermitteln Sie Ihr SSD-Modell unter Geräte-Manager > Laufwerke.

Schritt 2. Besuchen Sie die Support-Webseite des SSD-Herstellers und laden Sie das entsprechende Aktualisierungstool herunter, zum Beispiel Samsung Magician, Crucial Storage Executive oder Kingston SSD Manager.

Schritt 3. Starten Sie das Tool und prüfen Sie, ob eine neue Firmware-Version verfügbar ist. Schließen Sie anschließend die Installation ab.

Falls kein spezielles Aktualisierungstool angeboten wird, laden Sie die Firmware-Datei direkt von der offiziellen Website herunter und führen Sie diese zur Aktualisierung aus.

Ein Screenshot zum Download des Micron 2500 SSD Firmware-Updates.

#7. Auf fehlerhafte Hardware überprüfen

Der BSOD-Fehler DRIVER VERIFIER DMA VIOLATION wird häufig durch Hardwareprobleme verursacht, insbesondere durch fehlerhaften RAM. Daher empfehlen wir Ihnen, einen Speichertest durchzuführen.

Schritt 1. Geben Sie Windows-Speicherdiagnose in die Windows-Suche ein und drücken Sie die Eingabetaste.

Schritt 2. Klicken Sie auf die erste Option, um den Computer sofort neu zu starten und den Test auszuführen.

Markierung der Option Jetzt neu starten und nach Problemen suchen in der Windows-Speicherdiagnose.

Daraufhin beginnt das Tool mit der Überprüfung Ihres Arbeitsspeichers. Die Ergebnisse lassen sich in der Ereignisanzeige finden.

Wenn das RAM-Modul defekt ist, kann der Austausch durch ein neues Modul den Bluescreen-Fehler DRIVER VERIFIER DMA VIOLATION beheben.

#8. Kernel-DMA-Schutz im BIOS deaktivieren

Wie Microsoft beschreibt, kann bei aktivierter Funktion Kernel Direct Memory Access (DMA) Protection der Windows-Stopcode DRIVER VERIFIER DMA VIOLATION (e6) auftreten. Dieses Problem betrifft häufig Windows Server 2019 oder Windows 10 ab Version 1803.

Wenn PCI-Geräte in einem externen Gehäuse versuchen, Direct Memory Access auszuführen, erscheint dieser Bluescreen-Fehler.

Um das Problem zu lösen, deaktivieren Sie den Kernel-DMA-Schutz im BIOS.

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#9. BIOS aktualisieren

Ein veraltetes BIOS kann Kompatibilitätsprobleme zwischen Hardware und Windows 11/10 verursachen und dadurch den Bluescreen-Fehler DRIVER VERIFIER DMA VIOLATION auslösen. Um diesen Fehler zu beheben, ist es ratsam, das BIOS auf eine neuere Version zu aktualisieren.

Ein BIOS-Update ist ein risikobehafteter Vorgang. Gehen Sie daher vorsichtig vor.

Hier ist eine einfache Anleitung:

Schritt 1. Besuchen Sie die Website Ihres Herstellers und laden Sie die neueste BIOS-Version herunter.

Schritt 2. Kopieren Sie die heruntergeladene Datei auf einen USB-Stick und schließen Sie ihn an Ihren Computer an.

Schritt 3. Öffnen Sie das BIOS-Menü, indem Sie F2, Entf oder die entsprechende Taste drücken.

Schritt 4. Starten Sie das BIOS-Update-Tool wie M-Flash, wählen Sie die BIOS-Datei vom USB-Laufwerk aus und starten Sie den Vorgang.

Ein Screenshot zum Aktualisieren des BIOS.
Tipp:
Die Schritte zum BIOS-Update können je nach Hersteller variieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Anleitung zur BIOS-Aktualisierung über USB.

#10. Windows zurücksetzen oder neu installieren

Wenn alle oben genannten Methoden den BSOD-Fehler DRIVER VERIFIER DMA VIOLATION nicht beheben können, bleibt als letzter Ausweg das Zurücksetzen oder die Neuinstallation von Windows. Bevor Sie fortfahren, sollten Sie mit MiniTool ShadowMaker Ihre wertvollen Daten sichern.

Öffnen Sie WinRE, gehen Sie zu Problembehandlung > Diesen PC zurücksetzen und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um das Zurücksetzen abzuschließen.

Auswahl der Option Diesen PC zurücksetzen im Fenster Problembehandlung.

Alternativ können Sie einen bootfähigen USB-Stick für Windows 11/10 erstellen und das System sauber neu installieren.

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Was bedeutet DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION?

DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION ist ein Windows-Bluescreen-Fehler mit dem Stopcode 0xE6.

DMA steht für Direct Memory Access. Dabei können bestimmte Hardwaregeräte Daten direkt mit dem Arbeitsspeicher austauschen, ohne dass die CPU jeden einzelnen Datentransfer durchführen muss.

Die DMA-Überprüfung des Driver Verifier kann erkennen, wenn ein Treiber DMA nicht ordnungsgemäß verwendet. Ein entsprechender Fehler kann deshalb auf ein Problem mit einem Treiber oder einer bestimmten Hardwarekonfiguration hinweisen.

Der Fehler kann beispielsweise als DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION oder DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION (0xE6) angezeigt werden.

Ein Bluescreen mit dem Stopcode DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION.

Was verursacht DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION?

Die genaue Ursache lässt sich nicht allein anhand des Stopcodes bestimmen. Häufig kommen folgende Faktoren infrage:

Mögliche UrsacheTypisches Szenario
Fehlerhafter TreiberBeschädigter, inkompatibler oder problematischer Treiber
Driver VerifierDer Driver Verifier wurde aktiviert und erkennt ein Treiberproblem
TreiberupdateDer Fehler beginnt nach der Installation einer neuen Treiberversion
Neue SoftwareEine Anwendung installiert einen problematischen Systemtreiber
HardwareproblemRAM oder ein anderes Gerät verursacht Instabilität
FirmwareproblemBIOS oder Geräte-Firmware ist veraltet oder inkompatibel
DMA-/IOMMU-KonfigurationBestimmte DMA-fähige Geräte verursachen Konflikte
Beschädigte SystemdateienWindows-Komponenten funktionieren nicht ordnungsgemäß

DRIVER VERIFIER DMA VIOLATION – FAQ

Kann DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION durch ein Windows-Update verursacht werden?
Ja. Wenn der Bluescreen unmittelbar nach einem Windows- oder Treiberupdate auftritt, kann eine neue Treiber- oder Systemkonfiguration der Auslöser sein. In diesem Fall sollten Sie zunächst kürzlich aktualisierte Treiber überprüfen und gegebenenfalls zurücksetzen.
Warum tritt DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION immer wieder auf?
Ein wiederkehrender Bluescreen deutet darauf hin, dass die zugrunde liegende Ursache noch vorhanden ist. Häufig kommen ein problematischer Treiber, eine fehlerhafte Hardwarekomponente oder eine inkompatible Firmwarekonfiguration infrage. Wenn der Fehler auch nach der Deaktivierung des Driver Verifier wieder auftritt, sollten Sie insbesondere Treiber und Hardware systematisch prüfen.
Kann ich den Driver Verifier dauerhaft aktiviert lassen?
Für einen normalen Produktiv-PC ist das nicht empfehlenswert. Der Driver Verifier ist in erster Linie ein Diagnose- und Testwerkzeug und kann zusätzliche Systemabstürze verursachen. Wenn Sie ihn nicht zur gezielten Fehlersuche benötigen, sollten Sie ihn nach der Diagnose zurücksetzen.
Sollte der Kernel-DMA-Schutz deaktiviert werden?
Nein, nicht ohne konkreten Grund. Der Kernel-DMA-Schutz ist eine Sicherheitsfunktion von Windows. Eine Deaktivierung sollte nur als gezielter Workaround bei einem entsprechenden DMA-Kompatibilitätsproblem in Betracht gezogen werden.

Schluss

Der Bluescreen DRIVER_VERIFIER_DMA_VIOLATION (0xE6) steht häufig mit problematischen Treibern, Hardwarekonfigurationen oder DMA-bezogenen Problemen in Verbindung. Je nach Ursache können Sie den Driver Verifier deaktivieren, Treiber aktualisieren oder zurücksetzen, Systemdateien reparieren sowie Hardware und Firmware überprüfen.

Beginnen Sie mit den einfacheren Lösungen und arbeiten Sie sich bei Bedarf zu weiterführenden Maßnahmen wie einer Systemwiederherstellung oder einer Windows-Neuinstallation vor. So lässt sich die Ursache des Fehlers Schritt für Schritt eingrenzen und der Bluescreen in vielen Fällen beheben.

Wenn Sie bei der Verwendung von MiniTool ShadowMaker Fragen oder Probleme haben, wenden Sie sich gerne an [email protected].

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